"Diese Musik, so kompliziert sie gemäß den wechselnden Gefühlsvorgängen des Dramas erscheint, ist doch wieder von wunderbarer Einfachheit und von einer vollendeten Kunst in der Vermittlung der Übergänge von einem Affekt zum anderen. Wie aus einem unscheinbaren, aber fruchtbaren Keim entwickelt sich der Wunderbaum dieser Musik, die jedem Gedanken, jeder Empfindung, jeder geheimsten Seelenregung zu folgen und zu genügen vermag." Richard Sternfeld, Musikhistoriker 1858 - 1926, über die Musik der Oper "Tristan und Isolde"
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